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Liebe Leser, Freunde und Förderer",
in Deutschland besteht eine Prävalenz von über 7 Millionen behandelten Diabetikern. Hinzu kommt eine große Dunkelziffer bisher nicht erkannter Betroffener (ca. 3-4 Millionen). Die steigenden Kosten für Diabetes und damit eng verzahnt Übergewicht/Adipositas, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen (i.S. Metabolisch-vaskuläres Syndrom) haben zu einer Vielzahl gesundheitspolitischer Maßnahmen geführt, mit entscheidenden Umbrüchen für alle Akteure im Gesundheitssystem.
Vor diesem Hintergrund müssen alle Bemühungen zur Prävention von Diabetes und Adipositas unterstützt und forciert werden. Es mangelt jedoch immer noch an politischem Willen und Investitionskultur für die Gesundheit von morgen. Einig sind sich alle, dass der Staat – Bund, Länder und Kommunen – schwere Versäumnisse begeht, wenn er Prävention nicht als Investition in die Gesundheit der Zukunft begreift. Zehn Prozent der GKV-Ausgaben müssten insgesamt für qualitätsgesicherte Präventions-Programme aufgewendet werden, das wären ca. 16 Milliarden Euro. Derzeit sind es keine 300 Millionen Euro, laut Präventionsbericht 2008.
Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) hat seit Jahren einen ihrer Schwerpunkte auf Prävention gesetzt, fördernd wie operativ: Abfassung der Denkschrift „Prävention vor Kuration“, Entwicklung eines Curriculums für Präventionsmanager, zusammen mit der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und dem Nationalen Aktionsforum Diabetes (NAFDM); Erarbeitung eines Evidenz-basierten Leitfadens Prävention; Erstellung eines Eckpunktepapiers zur Prävention des Metabolisch-vaskulären Syndroms; Auf bau und Pflege einer Datenbank für Präventionsprojekte; enge inhaltliche und fi nanzielle Zusammenarbeit mit dem von der EU geförderten europäischen Präventionsprojekt IMAGE; Netzwerkbildung mit vielen in der Prävention tätigen Akteuren und Organisationen. Eine große Bedeutung kommt dabei dem in der DDS im Aufbau befi ndlichen Koordinierungszentrum für Qualität in der Prävention (KoQuaP) zu.
Dieser Jahresbericht kann nur einige der zahlreichen Aktivitäten darstellen, die in der Stiftung selbst oder mit Partnern initiiert und durchgeführt wurden.
Der Vorstand der DDS bedankt sich bei allen Akteuren der Stiftung für Ihren Einsatz im Sinne der Zielsetzung. Unser besonderer Dank gilt allen Freunden und Förderern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft für Ihre ideelle und materielle Förderung wie auch für das große Vertrauen in unsere Arbeit.
Wir hoffen, dass für die vielfältigen fördernden und operativen Aufgaben der Stiftung und seiner Tochterstiftungen „Das zuckerkranke Kind“, „Der herzkranke Diabetiker“, „Motivation zur Lebensstil-Änderung – Chance bei Diabetes“, „Stiftung juvenile Adipositas“ die Unterstützung nicht nachlässt und dass wir weitere Förderer aus allen Bereichen unserer Gesellschaft gewinnen können.
Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung

Nachfolgend finden Sie bisherige Jahresberichte der Deutschen Diabetes-Stiftung (ab 2003) als PDF-Datei:







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