Ein Protein namens ARNO

Typ-2-Diabetes und das Metabolische Syndrom sind stark mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden. Meist geht diesen Erkrankungen eine Verkalkung der Gefäße im Herz oder Gehirn voraus. Welche Rolle das Protein ARNO hierbei spielt, wird derzeit am Walter Brendel Zentrum der LMU in München untersucht. Die DDS unterstützt dieses wichtige Forschungsvorhaben.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen die häufigsten Todesursachen in westlichen Industrienationen dar. Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind oft mit einer Entzündung des Gefäßsystems verbunden, die letztendlich zur Entwicklung einer Gefäßverkalkung (Atherosklerose), d.h. einer Verdickung der Blutgefäßwand, führt. Die betroffenen Gefäße können leicht reißen, wodurch Blutgerinnsel entstehen können, die den Blutfluss im Gewebe behindern. Es kommt zu Sauerstoffarmut. Geschieht dies in Herz- oder Hirngefäßen kann es zu Herzinfarkt bzw. Schlaganfall kommen.

Projektträger
Institut für Kardiovaskuläre Physiologie und Pathophysiologie im Walter Brendel Zentrum für experimentelle Medizin der LMU (Dr. rer. nat Hanna Mannell)
Bewillgte Förderung
10.000 EUR
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