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Nur Gewinner beim MedienPREIS der DDS


Prof. Dieter Grüneklee (ganz rechts), Vorstand der Deutschen Diabetes-Stiftung, und Dr. Reinhard Bauer (6. von links), CEO des MedienPREIS-Förderers SANKYO PHARMA Europa, im Kreis der MedienPREIS-Gewinner.

München/DDS (03.12.2005). Im Nachklang zum Weltdiabetestag hat die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) zehn Journalisten für ihre Medien-Beiträge zum Thema Diabetes mit dem MedienPREIS ausgezeichnet. Prämiert wurden Veröffentlichungen, die in besonderer Weise über die Problematik und Vorsorge von Typ 2 Diabetes aufgeklärt haben.

"Die Entwicklung ist besorgniserregend: Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland sind bereits zuckerkrank. Aber nur sechs Millionen wissen davon." Auf diese alarmierenden Fakten weist zum Beispiel MedienPREIS-Gewinner Martin Allwang in seinem Artikel "Diabetes auf dem Vormarsch" in der "Apotheken Umschau" hin.

Vor diesem Hintergrund versucht die Deutsche Diabetes-Stiftung, die Bevölkerung für einen vorbeugenden Lebensstil mit gesunder Ernährung und viel Bewegung zu animieren.

Besonders wichtige Partner dabei: die Journalisten und ihre Medien. Denn nur durch breite, engagierte Berichterstattung zum Problemfeld Diabetes können die Botschaften der Diabetes-Stiftung die Menschen "auf der Straße" erreichen. Um mehr Journalisten für dieses Thema zu gewinnen, vergibt die DDS alle zwei Jahre den mit insgesamt 16.666 Euro dotierten MedienPREIS - für Beiträge zur Prävention "Typ 2 Diabetes".

 "Vor dem Hintergrund höchst unterschiedlicher Medien und deren Zielgruppen haben wir uns entschieden, alle Preisträger zu ‚gleichwertigen' Siegern zu küren", so Prof. Rüdiger Landgraf, Jury-Mitglied und neuer Vorsitzender der DDS. "Aber Sieger sind ohnehin nicht nur die Preisträger, sondern auch die Deutsche Diabetes-Stiftung, deren Botschaften durch die Journalisten übermittelt werden. Die größten Gewinner aber sind die Millionen Leser und Leserinnen, die auf diese Weise über Diabetes aufgeklärt und zu einer vorbeugenden Lebensweise animiert werden."

Die MedienPREIS-Träger:

Nicole Vergin (WDR), Katja Thimm (DER SPIEGEL), Clas Dammann/Kristina Kayatz (ZDF), Norbert Busè/Wolfgang Groh (ARTE), Maike Sophie Wessolowski (Zeitungsgruppe Lahn-Dill), Andrea Demirtas/Didem Yildirim (Sonderpreis), Martin Allwang (Apotheken Umschau), Johanna Kallert (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt).

Der MedienPREIS der DDS wird gefördert durch den Arzneimittelhersteller SANKYO PHARMA, der sich besonders für die Diabetes-Vorsorge engagiert.


Wissen schützt vor Diabetes - DDS vergibt MedienPREIS


München/DDS (26.11.2005). Im Nachklang zum Weltdiabetestag vor vierzehn Tagen vergibt die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) am Freitag, 2. Dezember, in Berlin ihren MedienPREIS 2003/04 für journalistische Beiträge, die in besonderer Weise über die Problematik und Vorsorge von Typ 2 Diabetes aufgeklärt haben.

"Füße zuerst - Amputationen verhindern!" hieß das Motto des Weltdiabetestages 2005. Denn wer Diabetes hat, den können eine Vielzahl schwerer Folgeerkrankungen treffen, die von Fußamputationen bis zum Herzinfarkt reichen. Folgen, mit denen immer mehr Menschen rechnen müssen - die Zahl der Diabetiker in Deutschland wächst jedes Jahr um 300.000 Menschen. Mittlerweile ist jeder zehnte Deutsche zuckerkrank.

Besonders besorgniserregend: Die Entwicklung unter Kindern und Jugendlichen. Viele befinden sich bereits in jungen Jahren im Vorstadium eines Typ 2 Diabetes und müssen fürchten, schon in "ihren besten Jahren" unter gravierenden Folgeerkrankungen zu leiden.

Unter dem Motto "Volkskrankheit Diabetes - es gibt eine Lösung" versucht die Deutsche Diabetes-Stiftung mit einer Aufklärungs-Kampagne die Bevölkerung zu einem vorbeugenden Lebensstil mit gesunder Ernährung und viel Bewegung zu animieren.

Besonders wichtige Partner dabei: die Journalisten und ihre Medien. Denn nur durch  breite, engagierte Berichterstattung zum Problemfeld Diabetes können die Botschaften der Diabetes-Stiftung die Menschen "auf der Straße" erreichen. Um mehr Journalisten für dieses Thema zu gewinnen, vergibt die DDS alle zwei Jahre den mit insgesamt 16.666 Euro dotierten MedienPREIS für Beiträge zur Vorsorge "Typ 2 Diabetes".

Die Bekanntgabe und Ehrung der Gewinner der aktuellen Ausschreibung findet am Freitag, 2. Dezember, gegen 19 Uhr im Hotel Schweizerhof, Budapester Straße 25, in Berlin statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Die MedienPREIS-Jury setzt sich zusammen aus: Gunther Vogel, ZDF; Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Diabetologe und Kurator der DDS; Ulla Gastes, Diabetes-Beraterin und stellv. Vorsitzende der DDS. Der MedienPREIS der DDS wird gefördert durch das Pharma-Unternehmen Sankyo.


Gesunder Fuß in gesundem Körper


München/DDS (12.11.2006) "Füße zuerst - Amputationen verhindern!" heißt das Motto des Weltdiabetestages 2005 am 14. November. Denn wer Diabetes hat, muss mit Nerven- und Gefäßschäden an den Füßen rechnen, die am Ende sogar zur Amputation führen können. Aber so weit muss es nicht kommen: Denn ein einfaches Rezept, das gegen die Entstehung von Diabetes (Typ 2) hilft, schützt auch effektiv gegen dessen Folgeschäden: gesundes Essen und regelmäßige Bewegung!

Fußamputationen gehören zu den besonders beängstigenden Folgeerkrankungen von Diabetes. Allein in Deutschland werden jährlich über 31.000 Füße oder Zehen bei Patienten mit Diabetes amputiert. Weltweit sind es über eine Million. Dabei gehen Schätzungen davon aus, dass 85 Prozent der Amputationen verhindert werden könnten - ähnlich wie die zahlreichen Erblindungen, Nierenversagen oder Schlaganfälle, die alle Folge von Diabetes sein können.

"Ein gesunder Lebensstil trägt viel dazu bei, die Entstehung von Diabetes zu verhindern. Aber auch wer schon Diabetiker ist, sollte nicht resignieren, sondern jetzt erst recht zwei Dinge tun: sich gesund ernähren und regelmäßig bewegen. So kann jeder die gefürchteten diabetischen Folgeschäden verzögern oder sogar verhindern", so Prof. Dieter Grüneklee, Vorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung.

Zahlreiche internationale Studien belegen tatsächlich: Gewichtsreduktion, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung verbessern die Insulinsensitivität und Glukosetoleranz. Zusätzlich sinken Blutdruck und Blutfette. Gefäße und Nerven werden weniger stark angegriffen und die schlimmen Folgen von Diabetes - unter anderem Fußamputationen - bleiben aus. Prof. Grüneklee: "Auch in der so genannten Sekundärprävention ist eine Veränderung des Lebensstils das erste Mittel der Wahl. Erst wenn dies nicht mehr ausreicht, sollten Medikamente zur Anwendung kommen." Neue Studien beweisen zudem den positiven Effekt eines leichten Krafttrainings: Hierdurch wird schädliches Fett in Muskelmasse verwandelt.

Gesunde Füße durch gesunden Lebensstil - das ist gut. Noch besser: Diabetes von vornherein durch ein gesundes Leben verhindern. Deswegen startet die Diabetes-Stiftung in Kooperation mit den Apotheken zum Weltdiabetestag am 14. November eine bundesweite Diabetes-Präventionswoche.

 


So viel Aufklärung wie noch nie


Deutsche Diabetes-Stiftung veröffentlicht Jahresbericht 2004

Martinsried/DDS (05.09.2005). Diabetes ist  d i e  Volkskrankheit unserer Zeit. Die Zahl der Diabetiker in Deutschland wächst jedes Jahr um 300.000 Menschen. Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an Typ 2 Diabetes, dem früher so genannten "Altersdiabetes". Dabei ist die Krankheit in vielen Fällen vermeidbar.

"Vor diesem Hintergrund liegt der Schwerpunkt unserer Aktivitäten seit vielen Jahren auf der Aufklärung und Prävention von Diabetes", so Reinhart Hoffmann, Sprecher der Deutschen Diabetes-Stiftung. "Im vergangenen Jahr sind wir mit besonders zahlreichen Maßnahmen an die Öffentlichkeit gegangen und haben dabei Millionen von Menschen erreicht." Besonders erfolgreich: das "SchwertfischKonzept" in Kooperation mit der "Apotheken Umschau", mit der auf die Bedeutung einer ausgeglichenen Energiebilanz für die Gesundheit hingewiesen wurde. Gleiches gilt für die Aktion "BayRad" in Kooperation mit Bayer HealthCare, die an über 70 Standorten in Deutschland zur Bewegung – als wichtiges "Heilmittel" gegen Diabetes – animieren sollte. Zum Weltdiabetestag schließlich wurde – im Rahmen der Aufklärungs-Kampagne DIABETES und gefördert von Sankyo Pharma – eine Plakat-Offensive mit bundesweit 10.000 "Zuckerkreuz"-Motiven gestartet.

Als Kooperationspartner des werksärztlichen Dienstes beteiligte sich die Stiftung zudem an einer konzernweiten Blutzucker-Screening-Aktion bei DaimlerChrysler. "Unternehmen sind für uns ein idealer Ort, um Menschen zu sensibilisieren", erklärt R. Hoffmann das Interesse an großen Firmen. "Ein Unternehmen hat die organisatorischen Möglichkeiten, jeden Mitarbeiter direkt anzusprechen. Über viele Medien werden dagegen häufig nur die Menschen erreicht, die sich sowieso schon mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen."

Die Gesamteinnahmen der Stiftung aus Unternehmenszuwendungen, Spenden und Kapitalerträgen beliefen sich auf über 1,5 Millionen Euro. Dem standen Aufwendungen für Projektarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Forschungsförderung in etwa gleicher Höhe gegenüber. Die Deutsche Diabetes-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für eine bessere Prävention von Diabetes, eine optimierte Versorgung von betroffenen Diabetikern und die Förderung der Diabetes-Forschung einsetzt. Sie ist Mitherausgeberin des "Diabetiker Ratgeber", der in fast allen Apotheken kostenlos ausliegt. Den vollständigen Jahresbericht gibt es zum Download auf der Internetseite der Stiftung: www.diabetesstiftung.de


DiabetesMARKT in Dresden lockt 16.000 interessierte Besucher an


Martinsried/DDS (12.07.2005). Über 16.000 Besucher wurden vom vielfältigen Angebot auf dem 14. DiabetesMARKT der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) am vergangenen Samstag in Dresden angelockt. An rund 30 Marktständen gab es kostenlos Wissenswertes und Nützliches von Diabetes- und Gesundheits-Experten – bis hin zu vielfältigen Gesundheitstests. Interessierte bekamen Informationen über alle Facetten der Diabetes-Problematik – von der Vorsorge bis hin zu umfassenden Therapiemodellen.

Ein Höhepunkt war die Diskussionsrunde mit Dr. Franziska Rubin von der MDR-Sendung "Hauptsache Gesund" und Diabetes-Experten. Hier konnte jeder seine persönliche Frage stellen – von der richtigen Blutzuckermessung bis zur diabetesgerechten Ernährung. Und dass Bewegung gegen Diabetes hilft, machten die Experten auf der Bühne unter Anleitung eines Fitnesstrainers gleich praktisch deutlich: Mit ein paar lockeren Turnübungen in Anzug und Kostüm.

Insgesamt wurden knapp 3.000 Blutzuckermessungen durchgeführt. 230 Personen wurden mit erhöhten Werten an den Diabetes erfahrenen Arzt verwiesen. Immerhin 81 erwiesen sich als zuckerkrank, ohne dass sie bisher davon wussten. Ohne das Wissen um die Krankheit Diabetes sind die Menschen aber schutzlos den gefährlichen Folgeerkrankungen von Herzinfarkt über Schlaganfall bis hin zur Erblindung ausgesetzt.

Auf die Gefährlichkeit des Diabetes hinzuweisen, das ist eines der Hauptziele, die von der Diabetes-Stiftung mit dem DiabetesMARKT verfolgt werden. Erfreulich war daher das große Interesse an den Blutzuckermessungen. Ein junger Mann, der einige Minuten zu spät kam, um sich noch testen lassen zu können, meinte sogar trotzig: "Dann komme ich eben zum nächsten DiabetesMARKT!". Der wird übrigens im Sommer 2006 in Mannheim stattfinden.

 

Bild(er) zum DiabetesMARKT 2005 finden Sie in unserem Bildarchiv.


Diabetes-Stiftung: Risiko-Test zum Download


(DDS/Martinsried, 04.07.2005) Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) bietet im Internet einen verbesserten Online-Test zur Bestimmung des persönlichen Diabetes-Risikos an. Ärzte und Apotheker, die den Fragebogen an Patienten bzw. Kunden aushändigen möchten, können den Risikotest auch kostenfrei herunterladen.

Bei dem Test handelt es sich um die deutsche Adaption eines in Finnland entwickelten Fragebogens, genannt FINDRISC (FINish Diabetes RIsk Score). Entwickelt und erprobt wurde dieser einfache Test mit nur acht Fragen am Public Health Institute in Helsinki. 2002 wurde der Fragebogen in Finnland erfolgreich als Screeninginstrument für gestörte Glucose und unentdeckten Diabetes validiert (Langzeitstudie über 10 Jahre mit ca. 10.000 Probanden).

Um eine Anerkennung der Krankenkassen zu erhalten, haben die Deutsche Diabetes-Stiftung und die Arbeitsgemeinschaft Prävention der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (AG P2 der DDG) eine Studie zur Validierung des Fragebogens in Deutschland initiiert. Alle Ärzte, die in ihrer Praxis oder Klinik seit mindestens fünf Jahren orale Glukosetoleranztests durchführen, sind daher aufgerufen, an der Studie teilzunehmen. Interessenten wenden sich bitte an die Geschäftsstelle der DDS (Tel: 089/579579-0).

Zum Risikotest: www.diabetes-risiko.de


Ein kleiner Piks mit großer Wirkung:


Bundestagsabgeordnete testen Blutzuckerwerte

13.05.2005 - DDS Deutsche Diabetes Stiftung Berlin

Beim großen Risiko-Test DIABETES, zu dem die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) und der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) am vergangenen Donnerstag aufgerufen haben, konnten mehr als 650 Abgeordnete und Mitarbeiter des Bundestages ihre Blutzuckerwerte prüfen lassen. Allen voran der Hausherr, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, der den Verlauf der Präventions-Aktion als äußerst gelungen hervorhob. Die von Abbott Diabetes Care unterstützte Maßnahme soll darauf aufmerksam machen, dass regelmäßige Blutzuckertests mindestens ebenso wichtig sind, um Typ-2-Diabetes zu verhindern, wie vorbeugende Maßnahmen. Denn bei rechtzeitiger Diagnose kann allein ein gesünderer Lebensstil die Entstehung des Typ-2-Diabetes verhindern bzw. hinausschieben. Die Gesundheitsexperten fordern daher, neben der Vorbeugung auch die Früherkennung zu fördern, um die Krankheit einzudämmen und die jährlichen Behandlungskosten für Diabetiker in Höhe von mehr als 23 Milliarden Euro zu reduzieren.

 

Weitere Bilder dieser Veranstaltung finden Sie in unserem Bildarchiv.

(Quelle: "obs/Deutsche Diabetes-Stiftung/Verband der Krankenversicherten Deutschlands")

Gespannt auf den Erfolg der Präventions-Aktion (von links nach rechts): Heinz Windisch (Präsident des VKVD e.V.), Prof. Dr. med. Dieter Grüneklee (Vorsitzender der DDS), Horst Schmidbauer (stellv. gesundheitspol. Sprecher der SPD-Fraktion), Prof. Dr. med. Wolfgang Kerner (Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft) sowie Reinhart Hoffmann (Beauftragter des Vorstands der DDS) bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Screening-Aktion.
Bundestagsabgeordnete testen Blutzuckerwerte. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sah am 12.Mai 2005 rot – ebenso wie mehr als 650 Abgeordnete und Mitarbeiter des Bundestages. Bei der großen "Präventions-Aktion DIABETES" der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und dem Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) ließen sie in Berlin ihre Blutzuckerwerte prüfen.

Dem Diabetes auf der Spur


DDS und AG Prävention der DDG evaluieren deutschen Risiko-Fragebogen 

(DDS/Martinsried, 02.05.05) In Deutschland leiden Schätzungen zufolge über acht Millionen Menschen an Typ 2 Diabetes. Aber nur etwa sechs Millionen Betroffene wissen von Ihrer Erkrankung. Und viele weitere befinden sich im Vorstadium des Diabetes (Prädiabetes), ohne es zu wissen. Diesen Menschen kann durch eine frühzeitige Entdeckung geholfen werden. Denn nur durch Präventionsmaßnahmen lässt sich die epidemieartige Ausbreitung des Diabetes wirklich wirksam eindämmen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

Daher evaluieren die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) und die Arbeitsgemeinschaft Prävention des Typ 2 Diabetes der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (AG P2 der DDG) die deutsche Adaption eines in Finnland entwickelten Fragebogens (FINDRISC).

Tatsächlich ist der Typ 2 Diabetes für eine wirksame Primärprävention prädestiniert, da ein Großteil der Erkrankung durch Lebensstilfaktoren – insbesondere ungesunde Ernährung und mangelhafte Bewegung – bedingt ist und damit durch entsprechende Intervention beeinflussbar.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Diabetes-Stiftung gemeinsam mit der AG Prävention der DDG ein Drei-Punkte-Programm zur Diabetes-Prävention vorgestellt: Identifikation der Risikopersonen, Intervention durch Schulungen und kontinuierliche Weiterbetreuung.

Für den ersten Schritt – die Identifizierung von Risikopersonen – wurde am Public Health Institute in Helsinki ein einfacher Fragebogen mit acht Fragen entwickelt und validiert. Er gibt Aufschluss über die persönliche Gefährdung, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes zu erkranken.

Die DDS und die AG P2 der DDG haben beschlossen, die positiven Erfahrungen aus Finnland auch für Deutschland zu nutzen. Daher wird zurzeit in einer groß angelegten Studie eine deutsche Version des finnischen Fragebogens evaluiert. Ziel ist es, den Fragebogen im Rahmen einer deutschlandweiten Präventionskampagne zur Identifikation von Risiko-Personen einzusetzen.

Für die Evaluation des Fragebogens werden alle Diabetologen und diabetologisch aktiven Ärzte um ihre Mithilfe gebeten (Durchführung von oralen Glukosetoleranztests im Rahmen der Studie). Interessenten wenden sich bitte an die Geschäftsstelle der Deutschen Diabetes-Stiftung (Tel: 089/579579-0).


Apotheken und Stiftung DDS verbessern Diabetes-Prävention


Martinsried/Berlin (29. März 2005) Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) kooperieren: Die Diabetes-Präventions-Kampagne der DDS wird ab sofort durch den pharmazeutischen Sachverstand der Apotheker ergänzt. Das gemeinsame Ziel ist es, die Bevölkerung über Diabetes aufzuklären und so die Prävention zu verbessern. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen gemeinsame Veranstaltungen, insbesondere eine Aktion zum diesjährigen Weltdiabetestag.

Beide Partner sind sich sicher, dass die Zusammenarbeit bald Früchte tragen wird. Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA: "Ich freue mich über diese neue Kooperation. Sie ergänzt und erweitert unsere bisherige Arbeit in der Prävention, Früherkennung und Versorgung von Menschen mit Diabetes. Die Apotheken beraten pro Tag drei bis vier Millionen Kunden und bieten ein niedrig schwelliges Angebot in allen Gesundheitsfragen." Prof. Dieter Grüneklee, Vorsitzender der Stiftung DDS: "Wir schätzen die Kompetenz der Apotheker bei der Diabetes-Aufklärung von Anfang an. Bereits seit 2001 hat ein Drittel aller Apotheken die Maßnahmen der DDS zur Aufklärung der Risikogruppen genutzt und verbreitet."

Deutsche Diabetes-Stiftung

Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) - Stiftung zur Bekämpfung der Zuckerkrankheit wurde 1985 von engagierten Betroffenen (Deutscher Diabetiker Bund) sowie erfahrenen Ärzten und Wissenschaftlern (Deutsche Diabetes-Gesellschaft) gegründet. Sie engagiert sich vorrangig darum, die Bevölkerung über die Gefahren des sich epidemieartig entwickelnden "Diabetes mellitus" aufzuklären sowie Projekte zur Vorsorge zu schaffen und zu propagieren.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist die Spitzenorganisation der rund 54.000 deutschen Apothekerinnen und Apotheker. Verbandsziel ist die Wahrnehmung und Förderung der gemeinsamen Interessen dieses Heilberufes.

Kontakt:

Reinhart Hoffmann

Beauftragter des Vorstands DDS

Tel. 0 89 / 579 579-0

Fax 0 89 / 579 579-19

E-Mail: info@ich-will-keinen-spamdiabetesstiftung.de

www.diabetesstiftung.de

 


Neue Internetseite: Diabetes und Herz


(Martinsried/01.03.2005) Diabetes und Gefäßerkrankungen – das ist das Thema einer neuen Internetseite der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ in der DDS, einer Tochterstiftung der Deutschen Diabetes-Stiftung. Die Seite wendet sich vorrangig an Experten, aber auch Betroffene finden hier interessante Informationen zu den Folgen von Diabetes, denen häufig noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die meisten Diabetiker sterben an Herz- oder Gefäßerkrankungen. Zwei von drei Herzinfarkten gehen auf Diabetes zurück. Auch das Schlaganfall-Risiko ist deutlich erhöht. Grund: Der vermehrte Zucker im Blut greift die Gefäßwände an. Es kommt zu einer fortschreitenden Arteriosklerose, die Arterienwände werden zerstört.

Mehr zu den Risiken von Gefäßerkrankungen als Folge von Diabetes erfahren Interessierte auf der Homepage. In erster Linie soll die Seite jedoch als Plattform für fachwissenschaftliche Beiträge dienen. So können zurzeit Vorträge des Stiftungsvorsitzenden Prof. Diethelm Tschöpe oder des Ernährungswissenschaftlers Prof. Hans Hauner quasi „live“ miterlebt werden.

Internetadresse: www.der-herzkranke-diabetiker.de oder über die Website der Deutschen Diabetes-Stiftung www.diabetesstiftung.de .

 


 

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