Charity-Auktion: DDS versteigert smart für Diabetes-Vorsorge


Erst bei eBay einen smarkt zugunsten der DDS ersteigern...
...dann mit Karl Moik die erste Proberunde drehen.

Ab 24. Juni versteigert die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) einen funkelnagelneuen smart beim Online-Marktplatz eBay. Wer bei der Auktion in der Rubrik "Stars & Charity" zuletzt am höchsten bietet, darf als "Bonbon" die erste Proberunde mit Karl Moik drehen. Und das Beste: Der Erlös des von smart gesponserten Wagens kommt zu einhundert Prozent einem Vorsorge-Projekt der Stiftung zugute. 

Zur Versteigerung steht ein fabrikneuer, schwarzer smart fortwo mit ESP, vier Airbags und automatisierter Schaltung. Der Höchstbietende erhält sein neues Auto persönlich vom Botschafter der DDS Tochterstiftung "Chance bei Diabetes", Karl Moik. "Ein guter Anlass, um mit dem beliebten Entertainer über die große Volksmusik oder auch über sein Leben mit Diabetes zu sprechen", so Reinhart Hoffmann, Sprecher der DDS.

Mit dem wendigen smart ist man so mobil, wie man auch sonst im Leben sein sollte: Denn Sport und Bewegung beugen aktiv Diabetes vor bzw. helfen, die ernsten Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden. Das hat auch Karl Moik lernen müssen, der selbst seit zehn Jahren Diabetes hat und vor zwei Jahren einen Herzinfarkt erlitt. Als Botschafter der Stiftung "Chance bei Diabetes" in der DDS setzt er sich nun für ein aktives Leben mit Diabetes ein.

Die Spendenauktion läuft für zehn Tage in der Rubrik "Stars & Charity" auf der Startseite von eBay. "Da eBay auf die Verkaufsprovision verzichtet, kommt der Erlös zu hundert Prozent einem Vorsorge-Projekt der Diabetes-Stiftung zugute", versichert Reinhart Hoffmann. Mit ihren Präventions-Projekten setzt sich die Stiftung für die Früherkennung von Diabetes und einen vorbeugenden Lebensstil ein.

Der Startschuss für die Auktion fällt am 24. Juni auf dem 15. DiabetesMARKT der DDS in Mannheim. Dann wird Prof. Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der Stiftung, das erste Gebot für den smart abgeben.

Machen Sie mit unter www.ebay.de/starsandcharity !


15. DiabetesMARKT in Mannheim lockte 12.000 Besucher an


15. DiabetesMARKT in Mannheim

(DDS, 27.6.06) Trotz tropischer Temperaturen und WM-Fieber strömten über 12.000 Besucher auf den 15. DiabetesMARKT der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) am vergangenen Samstag in Mannheim. An rund 30 Marktständen von Diabetes-Experten aus Institutionen und Unternehmen konnten sich Interessierte umfassend über Diabetes informieren, relevante Gesundheitsparameter checken lassen und nützliche Kontakte knüpfen.

"Der jährlich stattfindende DiabetesMARKT eignet sich hervorragend, um die Menschen einer Region für die Problematik ‚Diabetes' zu sensibilisieren und zur Vorbeugung zu animieren", so Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der DDS, in seinen Grußworten. "Denn der DiabetesMARKT ist eine offene Veranstaltung und soll gerade auch Passanten ansprechen, die sonst nicht mit diesem Thema konfrontiert sind."

Ein Gedanke, den auch Mannheims Erste Bürgermeisterin Mechthild Fürst-Diery voll unterstützt. In ihren Eröffnungsworten verwies sie auf das Projekt "Mannheim gegen Diabetes", das die Stadt vor zwei Jahren in Kooperation mit zahlreichen Partnern vor Ort und der DDS initiiert hat. Der DiabetesMARKT bilde den vorläufigen Höhepunkt einer Reihe von über 20 Veranstaltungen, auf denen bis dahin ca. 3.000 Menschen über Diabetes und Präventionsmöglichkeiten informiert wurden. Eine besondere Herausforderung bei der Aufklärungsarbeit in Mannheim sei - bei einem  Migrantenanteil von 22 Prozent - die Einbindung ausländischer Mitbürger. Dementsprechend gab es auf dem DiabetesMARKT 2006 zum ersten Mal eine spezielle fremdsprachige Diabetes-Beratung.

Getreu dem Anliegen der Veranstaltung standen Primärprävention (Vorbeugung von Diabetes) und Sekundärprävention (Vorbeugung von Folgeerkrankungen) im Vordergrund. Von den Podiumsgesprächen über den Risikofragebogen Diabetes reichte das Spektrum bis zu konkreten Vorsorge-Angeboten von Ernährung und Bewegung.

Am Stand der Deutschen Diabetes-Stiftung wurde unter anderem das neue Diabetes-Schulungskonzept für Altenpflegekräfte FoDiAl (www.fodial.de) und der neue Präventionsleitfaden des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (www.nafdm.de) vorgestellt. Zudem fiel auf dem DiabetesMARKT der Startschuss für eine zehntägige Charity-Auktion bei eBay zugunsten der DDS (www.ebay.de). Zur Versteigerung steht ein gesponserter smart - inklusive Probefahrt mit dem beliebten Entertainer Karl Moik. 

Wie wichtig ein regelmäßiger Blutzuckertest auch bei Gesunden ist, zeigten die Zahlen neu entdeckter Diabetiker auf dem DiabetesMARKT: Rund hundert Besucher wurden mit erhöhten Werten an den Diabetes erfahrenen Arzt verwiesen.

Neben dem Blutzucker konnten die Besucher zahlreiche weitere Gesundheitswerte überprüfen lassen: Blutdruck, Körperfett, Blutfett, Body Mass Index und HbA1c-Werte. Außerdem wurden Fußuntersuchungen und Muskel-Stimulationen angeboten.

Der DiabetesMARKT 2006 wurde besonders unterstützt durch das ortsansässige Unternehmen Roche Diagnostics.

Teilnehmer auf dem DiabetesMARKT 2006:

Abbott Diabetes Care, AG Diabetes und Migranten in der DDG, AG Diabetologie Ludwigshafen, AOK Rhein-Neckar, Arbeitsmedizin DaimlerChrysler, Bayer HealthCare, Becton Dickinson  Diabetes Care, Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ), DDB Landesverband Baden-Württemberg, DDB Bezirksverband Mannheim, Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS), Deutsches Walking Institut, Diabetes-Schulung Mannheim, Diabetes-Schwerpunktpraxen Region Rhein-Neckar, Diabetiker Solidaritätsunion, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim, Gesundheitsprojekt niedergelassener Ärzte, IETEC Fußmobil, Impuls Gesundheitsstudio, Kliniken und Krankenhäuser der Region, Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Medtronic Deutschland, M.O.B.I.L.I.S. Sportmedizinisches Schulungsprogramm, Novo Nordisk Pharma, Omron Medizintechnik, Progen Biotechnik, Roche Diagnostics, Sanicare Apotheke, Sanofi-Aventis Deutschland, Ultra-Pharm Medicalprodukte, Verband der Diabetes-, Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD), Ypsomed Diabetesbedarf.

Weitere Fotos unter http://www.diabetesstiftung.de/download.html

 


Einen Euro für jeden Höhenmeter


Geri unterm Gipfel des Mt. Everest (Photo: Bayer HealthCare AG)

Geri Winkler besteigt als erster Diabetiker den Mount Everest - und hilft damit der Deutschen Diabetes-Stiftung

Dem österreichischen Extremsportler Geri Winkler ist als erstem Diabetiker die Besteigung des Mount Everest, des höchsten Gipfels der Erde (8.850 Meter), gelungen. Acht Monate vorher hatte er seine Tour am tiefsten Punkt der Erde, dem Totem Meer (400 Meter unter dem Meeresspiegel) begonnen und mit dem Fahrrad knapp 8.000 Kilometer bis nach Nepal zurückgelegt: 9.250 Meter Höhenunterschied =9.250 Euro für die DDS.

Denn der Hauptsponsor der Tour, Bayer Vital, hatte im Vorfeld versprochen, für jeden erreichten Höhenmeter einen Euro an die DDS zu spenden. "Unser Dank richtet sich an Bayer Vital. Ebenso aber auch an Geri Winkler, der mit seiner großartigen Leistung nicht nur diesen Spendenbetrag "erkletterte", sondern insbesondere bewiesen hat, dass auch mit Diabetes nichts im Leben unmöglich ist", so Reinhart Hoffmann, Sprecher der Deutschen Diabetes-Stiftung.

Ebenso wichtig sei die Botschaft, auch und gerade als Diabetiker körperlich aktiv zu sein - es müsse ja nicht gleich auf den höchsten Berg der Welt gehen. Bewegung sei für Typ 2 Diabetiker sogar noch wichtiger als für Typ 1 Diabetiker wie Geri Winkler. "Sie verbessert den Stoffwechsel wie die Insulinsensitivität und führt zur Gewichtsabnahme. Schon eine halbe Stunde Radfahren oder Spazierengehen am Tag hilft ganz entscheidend, spätere Folgeschäden durch Diabetes zu vermeiden", erläutert Reinhart Hoffmann. "Deswegen stecken wir das Spendengeld aus der Mount-Everest-Tour auch in ein Projekt zur Bewegungsaktivierung von Menschen mit Diabetes oder Prädiabetes. Kooperationspartner ist die Deutsche Sporthochschule Köln. Bewegung und Ernährung sind die Schlüssel für ein besseres Leben mit Diabetes. Diese Schlüssel sollte jeder für sich entdecken."


Karl Moik Botschafter der Stiftung "Chance bei Diabetes"


Botschafter Karl Moik vor dem Signet der neuen
Stiftung "Chance bei Diabetes" [Hohe Qualität]

(DDS/23.02.06) Von seinem eigenen Diabetes erfuhr der Fernsehmoderator Karl Moik vor rund zehn Jahren. Als er einen befreundeten Zahnarzt, der mit einem Schlaganfall im Krankenhaus lag, besuchte und sah wie schlecht es diesem ging, kam er ins Grübeln: "Wie bekommt man so etwas wie einen Schlaganfall?" Kurz darauf ergab der Check der Risikofaktoren bei ihm selbst einen Diabetes.

Die vom Arzt verordneten Tabletten nahm er jedoch nicht konsequent ein. "Ich hatte sie, aber nach einer gewissen Weile war es mir wurscht." Die Blutzuckerwerte stiegen daraufhin auch wieder an.

Genau vor zwei Jahren, als er am Rosenmontag auf dem Wagen der "Kölner Funken" mitfuhr, kam es dann zu den dramatischen Folgen seiner Diabetes-Erkrankung. Zunächst sei es ihm komisch gewesen, als er vom Wagen gekommen sei. Abends erlitt der beliebte Fernsehmoderator einen Herzinfarkt und bekam daraufhin drei Bypässe. "In der Reha-Klinik habe ich mir vorgenommen, jetzt wirst du ein aktiver Bua!" Heute ist Karl Moik erster Botschafter der neu gegründeten Stiftung "Motivation zur Lebensstil-Änderung - Chance bei Diabetes". Die Stiftung ist die jüngste "Tochter" der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS). Auf die Fahnen geschrieben hat sich die Stiftung, Menschen mit Diabetes dabei zu unterstützen, die Chance einer gesunden Lebensführung zu erkennen - und zu ergreifen. Die Botschafter erfüllen dabei eine Vorbildfunktion, um möglichst vielen von Diabetes Betroffenen vor Augen zu führen, dass man Diabetes nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern aktiv die Erkrankung managen kann.

Den Anstoß zu der Stiftung gab der Autor Hans Lauber mit seinem Buch "Fit wie ein Diabetiker". Darin schildert der ehemalige Medienmanager wie er seinen manifesten Diabetes als Chance begriff und mit der Dreifach-Kombination aus Messen, Essen und Laufen besiegte. Die Medikamente konnte er absetzen und hat heute normale Blutzuckerwerte. "Der Weg von Herrn Lauber ist ein Königsweg", kommentiert Prof. Martin, Kuratoriums-Vorsitzender der neuen Stiftung, "und viele Menschen könnten den gleichen Weg einschlagen." Nach Expertenmeinung wäre es für mindestens die Hälfte der neu diagnostizierten Diabetiker möglich, zumindest für einige Monate oder Jahre, allein durch Lebensstil-Änderung, - ohne Medikamente - die Krankheit gut zu managen. Dafür sprechen internationale Studien, die das Präventionspotenzial aufzeigen.

Auch Karl Moik hat sein Leben gemeinsam mit seiner Frau gründlich umgestellt und den Diabetes nun gut im Griff. Bei ihm ganz oben steht nun bewusste gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und konsequente Blutzuckerkontrolle. Er spritzt regelmäßig, sein HbA1c liegt bei 6,8 und der Blutzucker zwischen 110 und 150 mg/dl. Besonders wichtig ist für Karl Moik auch, mit dem Diabetes offen umzugehen. "Man kommt sich vor wie ein Anonymer Alkoholiker, wenn man sagt man hat Diabetes", stellt Fernsehmoderator Karl Moik fest. Viele Menschen hätten da eine falsche Scham, über Diabetes zu sprechen. Die Stiftung setzt auf gezielte Aufklärung von Betroffenen und Ärzten.

Die erste große Maßnahme der Stiftung wird in Kürze eine Initiative sein, die Menschen mit Diabetes in ihrer Eigenverantwortung unterstützt und zu einem bewussten Umgang motivieren soll. "Wenn man es früh erkennt, kann man unendlich viel Gutes für sich tun", konstatiert Prof. Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung. "Wenn unsere geplanten Programme greifen, dann sind neben der Erhöhung der Lebensqualität und Lebenszeit sogar rückläufige Medikamentenkosten für den Bereich Diabetes zu erwarten", prophezeit Prof. Stefan Martin.


Neuer Vorsitzender der DDS sieht Prävention als größte Herausforderung


Stabwechsel an der Spitze der DDS: Prof. Dieter Grüneklee (links) gratuliert seinem Nachfolger Prof. Rüdiger Landgraf.

München/DDS (17.01.2006). Prof. Rüdiger Landgraf, bis vor kurzem Chef des Diabeteszentrums des Uni-Klinikums München, ist einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums der Deutschen Diabetes-Stiftung gewählt worden. Er löst damit Prof. Dieter Grüneklee ab, der die Stiftung 15 Jahre lang führte und die Entwicklung der Stiftung zu einer der bedeutenden Gesundheits-Stiftungen in Deutschland entscheidend mitgestaltete.

"Zu den besonderen Verdiensten meines Vorgängers zählt, das allzu lang vernachlässigte Thema Prävention und Früherkennung des Diabetes in die Öffentlichkeit gebracht zu haben. Vor dem Hintergrund einer weiterhin dramatischen Ausbreitung der Zivilisationskrankheit Diabetes in Deutschland möchte ich diesen Weg weitergehen - mit so großen Schritten wie möglich", verspricht Prof. Landgraf Kontinuität in der Arbeit der DDS.

Wichtig sei es, diesen Weg mit allen wichtigen Akteuren im Umfeld gemeinsam zu gehen. Die Präventionsvorhaben werden auch künftig insbesondere in enger Abstimmung mit der "Arbeitsgemeinschaft Prävention des Diabetes mellitus Typ 2" der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und dem Nationalen Aktionsforum Diabetes (NAFDM) erfolgen. Letztlich gelte aber: Prävention kann nur gelingen, wenn möglichst viele Gesundheitsorganisationen und gesellschaftliche Kräfte zusammenwirken.

Klassisches Tätigkeitsfeld der DDS ist die Forschungsförderung. "Die Förderung der Diabetes-Forschung können wir durch eine Verzahnung mit der DDG noch effektiver gestaltet. Zudem gibt es auf diesem Feld sicher noch ein großes, brachliegendes Spendenpotential, das es für uns zu gewinnen gilt", so Prof. Landgraf.

Prof. Grüneklee gibt sein Amt nach 15 Jahren erfolgreicher Vorstandstätigkeit ab. Unter seiner Leitung wurde die Professionalisierung der Stiftung eingeleitet und eine hauptamtlich tätige Geschäftsstelle eingerichtet. Neue bedeutende Projekte - wie der seit 1992 jährlich stattfindende DiabetesMARKT, die Versorgungsverbesserung von Diabetikern im Alter oder die 2001 gestartete Aufklärungs-Kampagne DIABETES zur Vorsorge - haben die DDS in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt gemacht.

Mit dem Wechsel der Vorsitzenden geht im Vorstand auch ein Wechsel der Schatzmeister einher. Dr. Wolfgang Plischke, seit 1990 Kurator der DDS und ab März 2006 Vorstand der Bayer AG, übernimmt das Amt von Prof. Peter Dieterle, einem der Gründungskuratoren der Stiftung. "Prof. Dieterle war stets ein absolut zuverlässiger und uneigennütziger Arbeiter für die DDS", würdigt Prof. Landgraf den ehemaligen Finanzverantwortlichen. Auf einer Festveranstaltung wurden Prof. Dieterle und Prof. Grüneklee zu Ehrenmitgliedern des Kuratoriums der Deutschen Diabetes-Stiftung ernannt.


 

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