Wir über uns

Für die Menschen – Gegen Diabetes

Seit 1985 steht der Diabetes in all seinen Facetten im Zentrum unseres Wirkens. Wir fördern wissenschaftliche Forschung ebenso wie soziale Projekte, die aussichtsreiche Verbesserungen der Lebensqualität vieler Menschen versprechen. Wir geben Interessierten, Betroffenen und Angehörigen Informationen über Diabetes, beantworten Fragen und beraten bei Sorgen. Wir klären die Bevölkerung über die Risiken auf, damit insbesondere ein Typ-2-Diabetes erst gar nicht oder deutlich verzögert auftritt.

Anfänge und Entwicklung

Die Deutsche Diabetes Stiftung wurde am 16. April 1985 von Mitgliedern der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) gegründet. Die Stiftung hat damit im Laufe ihrer Entwicklung eine wichtige Vorreiterfunktion in der Früherkennung und Prävention des Diabetes in Deutschland übernommen. Neben der finanziellen Förderung von wissenschaftlichen Forschungsvorhaben ist es ein weiteres Anliegen der DDS, die therapeutische Versorgung dort zu verbessern, wo Lücken im System bestehen.

Wirkungsvoll handeln – dank großzügiger Spender und Förderer

Über 100 Forschungsprojekte mit einem Gesamtfördervolumen von über 3 Millionen Euro konnte die Stiftung seit ihrer Gründung bis heute fördern.

  • 350.000 Menschen besuchten die 23 DiabetesMÄRKTE in Deutschland. Um die Menschen in Deutschland über den Diabetes und seine Folgen aufzuklären, hat die DDS diese Open-Air-Veranstaltung vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufen.
     
  • Unterstützung und Verbreitung des Gesundheitscheck FINDRISK in 9 Sprachen, online und als Smartphone-App. Broschüren und Wegweiser zum Thema Diabetes gehören ebenfalls zu den Basis-Informationsmedien im Rahmen der Aufklärungsarbeit.
     
  • Die Stiftung "erfindet" den „PreventionParcours“: der Aufklärungs-Parcours zeigt praktikabel, wie einfache Empfehlungen zu Lebensstil-Änderungen in den Alltag eingebaut werden können. Dieses Angebot wird besonders von Unternehmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements nachgefragt.

Im Jahr 2000 konnte die DDS dank vieler unentgeltlicher Anzeigen und Plakate im öffentlichen Raum die Diabetes-Problematik thematisieren. Durch die hohe Initiativ-Förderung der Heinz Nixdorf Stiftung wurde eine Reichweite im 3-stelligen Millionenbereich erzielt. Der Fachverband Außenwerbung und seine angegliederten Unternehmen unterstützten die Aufklärungs-Kampagne ebenfalls maßgeblich, indem sie kostenlose Werbeflächen zur Verfügung stellten.

  • Initiativen wie ‚Diabetes im Alter‘ und ‚Diabetes und Migration‘, die Versorgungslücken in spezifischen Gruppen schließen sollen, werden von der Stiftung angestoßen. Ebenso hat die DDS die Entwicklung von FoDial (Fortbildung Diabetes in der Altenpflege) und SGS (Strukturierte Geriatrische Schulung) zusammen mit der AG Diabetes und Geriatrie der Deutschen Diabetes Gesellschaft zur Verbesserung der Versorgung von alten Menschen mit Diabetes geprägt.
     
  • Die DDS unterstützt das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. bei der Entwicklung eines Leitfadens zum Thema Diabetes, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Aktuell liegt der Leitfaden in 12 Sprachen vor. Er kann über das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. bestellt werden.
  • Prävention vor Kuration: ein Faktenbuch mit 24 Autoren unterschiedlicher Fachrichtungen wird 2010 von der Stiftung herausgegeben. Das Buch ist hinsichtlich seiner Konzeption auch heute noch einmalig.
     
  • Um die Diabetes-Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren weiter voranzubringen, führt die DDS in Kooperation mit einem großen Produzenten von Filmen für den Schulunterricht ein neuartiges Schulfilm-Projekt zum Thema Diabetes durch.

So finanziert die Stiftung ihre Arbeit

Spenden
Als gemeinnützige Organisation ist die Deutsche Diabetes Stiftung auf die regelmäßige Unterstützung von Spendern und Förderern angewiesen. Denn nur so kann sie wirkungsvolle Ansätze in Forschung, Aufklärung und Prävention fördern oder selbst initiieren. Sie können hier online spenden.

Vermögenserträge
Durch Zustiftungen und anvertraute Erbschaften sowie Nachlässe kann die Stiftung über die Verwaltung ihres Stiftungsvermögens und die daraus resultierende Kapitalrendite wichtige Fördermittel für die Erfüllung des Stiftungszwecks bereitstellen. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt unangetastet. Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt Stiftungen wie die DDS momentan vor große Herausforderungen, da die Kapitalerträge von sicheren Anlagen auf lange Sicht, so die allgemeinen Prognosen, gering ausfallen werden. Umso wichtiger werden Spenden.

Unterstützung durch den Förderkreis der Deutschen Diabetes-Stiftung e.V.
Der Förderkreis der Deutschen Diabetes-Stiftung e.V. ist seit über zehn Jahren mit seinen Mitgliedern ein wichtiger Unterstützer unserer vielfältigen Arbeit. Aktuell hat der Förderkreis knapp 400 Mitglieder.

Unternehmensspenden, Sponsoring und Corporate Social Responsibility
Einige Aktivitäten, die die DDS gemäß ihrer Satzung durchführt, werden auch durch Unternehmenszuwendungen unterstützt. Dabei rückt auch die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der DDS in den Mittelpunkt, beispielsweise im Zuge gemeinsamer Aktionen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement oder bei großen Open-Air-Veranstaltungen wie dem DiabetesMARKT. Eine Kooperation erfolgt stets auf Augenhöhe. Die DDS geht nur solche Kooperationen ein, bei denen ihre Unabhängigkeit strikt gewahrt bleibt.     

Vorstand der Deutschen Diabetes Stiftung

Prof. Dr. med. Hans Hauner, Vorsitzender
Dr. med. Ralph A. Bierwirth, stellv. Vorsitzender
Diplom-Kaufmann Manfred Wölfert, Schatzmeister

Kuratorium

Dr. Ralph A. Bierwirth
Edith Claußen
Prof. Dr. Hans Hauner
Diplom-Psychologin Eva Küstner
Prof. Dr. Rüdiger Landgraf (Bevollmächtigter des Vorstands)
Prof. Dr. Andreas F. H. Pfeiffer
Dr. Kurt Rinnert
Dr. Peter M. Röttger
Prof. Dr. Oliver Schnell
Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger
Prof. Dr. Markus Tiedge
Diplom-Kaufmann Manfred Wölfert

Beirat

Dr. Hartmut Becker, Dr. Kurt Beiersdörfer, Gabriele Buchholz, Prof. Dr. Horst Domdey, Gerd Dreiser, Prof. Dr. F. Arnold Gries, Prof. Hans Hauner, Prof. Dr. Hans Immler, Monika Komarek, Hans Lauber, Dr. Dorothea Mayer, Donald P. T. McLoughlin, Prof. Dr. Günter Neubauer, Prof. Dr. Klaus-Dieter Palitzsch, Prof. Dr. Rüdiger Petzoldt, Prof. Dr. Andreas Pfützner, Prof. Dr. Wolfgang Plischke, Jutta Rewitzer, Ramazan Salman, Prof. Dr. Werner Scherbaum, Prof. Dr. Jan Schulze, Dr. Dr. Caspar Sieger, Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe, Otto Wahl, Dr. Dr. André Zeyfang

Ehrenmitglieder der Deutschen Diabetes Stiftung

Prof. Dr. Peter Dieterle (Gründungsmitglied und langjähriger Schatzmeister)
Prof. Dr. Dieter Grüneklee (Vorsitzender 1990 - 2005)
Anita Storch (Gründungsmitglied, verstorben 2002)
Monika Komarek (Beirätin und ehrenamtlich für die Stiftung tätig)
Donald P. T. McLoughlin (Beirat)

Satzung der Deutschen Diabetes Stiftung

„Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Wissenschaft und Forschung auf dem gesamten Gebiet der Diabetologie einschließlich des Metabolischen Syndroms. Ziel dabei ist es, dem Diabetes mellitus vorzubeugen und ihn zu bekämpfen.“  (aus der Satzung der Deutschen Diabetes Stiftung)